Foto: ZDF / Thomas Kost In der 77. „Wilsberg”-Episode, „Fette Beute” (ZDF / Warner), geht es wieder mal um Fluch und Segen der Digitalisierung: Ein junges Start-up-Unternehmen droht den örtlichen Dienstleistern mit einer App das Wasser abzugraben, weil es deren Service deutlich preiswerter anbietet. Als ein Teilhaber der Firma ermordet wird, fällt der Verdacht prompt auf die Konkurrenz. Dass der Film trotz vieler witziger Dialogszenen (Buch: Stefan Rogall) im Rahmen der Reihe nicht herausragt, liegt ausgerechnet an der Umsetzung durch Martin Enlen, der in den letzten Jahren einige der besten „Wilsberg“-Beiträge gedreht hat. Wohlwollend ließe sich sagen, dass die Inszenierung ganz im Dienst der Geschichte steht; tatsächlich ist der Film arm an Spannung und Höhepunkten. Aber es macht wie immer großen Spaß, dem Ensemble zuzuschauen.






