Foto: ZDF / Uwe Frauendorf Das Erzgebirge mit seiner viele Jahrhunderte alten Bergbautradition und seinem enormen Reichtum an Sagen und Legenden ist ein reizvoller Schauplatz für die neue Krimireihe, mit der das ZDF an seine „Crime and Nature“-Tradition anknüpft. Ähnlich sehenswert wie die eindrucksvolle Landschaft ist das Ensemble dieses ersten „Erzgebirgekrimis“ (NFP): Stephan Luca und Lara Mandoki sind ein interessantes Gespann; auch die weiteren Rollen sind reizvoll und namhaft besetzt. Die angebotenen Verdachtsmomente mögen den üblichen Zutaten entsprechen, aber die Handlung schlägt genügend Haken, um fesselnd zu bleiben. Die Umsetzung ist konventionell, die Bildgestaltung dafür ebenso sorgfältig wie die Arbeit mit den Schauspielern. „Der Tote im Stollen“ enthält zahlreiche spritzig-amüsante Wortwechsel, sodass der Film trotz kleiner Schauermomente durchaus familientauglich ist.
















