Richter-Röhl, Zirner, Zischler, Sadlo und „das Schicksal lässt sich nicht aufhalten“
Foto: ZDF / Hagen Keller „Wilde Wellen – Nichts bleibt verborgen“ erzählt von Familiengeheimnissen und tragischen Verwicklungen aus grauer Vorzeit, streift zugleich den Krimi und bezieht die mythologische Landschaft mit ein. Holzschnittartig die Konflikte, die Handlung überdehnt und einige Charaktere arg überzeichnet, schwach die Krimi-Elemente – das war zu erwarten. Andererseits besitzt das breite Erzählen durchaus seinen (nicht nur fernsehhistorischen) Reiz. Das beginnt bei Henriette Richter-Röhl, Johannes Zirner und Hanns Zischler und endet beim stimmungsvollen, optischen Ambiente – den Locations, den Landschaften, dem Licht.
