• Interview Maximilian Brückner: Tatort – Aus der Traum

      Auf einen Blick: Kinokult & Filmgeschichte im Mai. 60 Spielfilmtipps Werden Sie FAN & FREUND von tittelbach.tv - Infos per Klick Foto anklicken, bei amazon kaufen & tittelbach.tv unterstützen Ein extrem guter Fiktion-Monat. Mai-Highlights auf einen Blick

      Auf einen Blick: Kinokult & Filmgeschichte im Mai. 60 Spielfilmtipps

      Werden Sie FAN & FREUND von tittelbach.tv - Infos per Klick

      Foto anklicken, bei amazon kaufen & tittelbach.tv unterstützen

      Foto: SWR / Felix Cramer

      Ein extrem guter Fiktion-Monat. Mai-Highlights auf einen Blick

      MDR, 23.03.2012, 23:59 Uhr - Wiederholung
      Bewertung: 3,5 von 6

      Maximilian Brückners Krimi-Einstand: „Ich bin doch kein Typ für den ‚Tatort’!“

      Er ist der jüngste "Tatort"-Kommissar: Maximilian Brückner. In Saarbrücken, wo zuletzt Palü auf wenig Gegenliebe stieß, tritt der Bayer seinen Dienst an. Der 27-Jährige über seine  Rolle: "Sie sprang gleich so völlig aus dem Klischee. Franz Kappl hat was von einem Besserwisser. Der hat in den USA studiert will jetzt allen zeigen, wie man amerikanisch ermittelt. Der setzt sich aber auch abends hin und bläst Tuba. Und gelegentlich verfällt er ins Bayerische."

      Matthias Brückner
      Foto: SR / NDR

      Der Neue aus Bayern:

      Maximilian Brückner

      Matthias Brückner
      Foto: SR / NDR

      Die Schöne aus der

      Pathologie: Lale Yavas

      Wie fühlt man sich als Bayer im Saarland? Gibt es Ähnlichkeiten in der Mentalität?
      Klar. Die Saarländer sind sehr ähnlich wie die Bayern. Ein bisschen offener vielleicht, sie gehen mehr auf die Leute zu. Auch ist das rein saarländische Essen ist wie unser bayerisches Essen sehr deftig. Und die Landschaft ist auch so ein bisschen Voralpengebirge.

      Soll sich Kappl schnell einleben? Und soll der Bayern-Saarland-Gegensatz weiter im Spiel bleiben?
      Es ist noch nicht alles gegessen. So richtig eingelebt hat sich Franz Kappl noch nicht. Der wohnt ja immer noch im Polizei-Wohnheim in so einem kleinen Kabuff. Und der Kontakt zur Heimat bleibt. Da ist ja einiges passiert. Die Mutter ist gestorben. Ansonsten wurde bisher aber nur vieles angedeutet, um künftig viele dramaturgische Optionen zu haben.

      Werden Kappl und Deininger so etwas wie ein Buddy-Team?
      Das glaube ich nicht. Sie haben sich arrangiert, aber so richtig warm miteinander sind sie noch nicht. Sie haben sich damit abgefunden, Partner zu sein. Ob sie aber Freunde werden?! Dafür sind sie wohl einfach zu unterschiedlich, auch in ihrer Art zu ermitteln.

      Wie sind Sie „Tatort“-Kommissar geworden?
      Ich bekam einen Anruf vom Telesaar-Produzent Peter Lohner, ob ich Interesse hätte, „Tatort“-Kommissar zu werden. Ich dachte zuerst, der hätte sich verwählt. Ich bin doch nicht der Typ für einen „Tatort“-Kommissar. Meine Familie hat sich tot gelacht. Als nächstes dachte ich: so eine Anti-Besetzung, das wäre schon spannend. Dann habe ich das Drehbuch gelesen. Und das hatte durchaus was.

      Was hatte es denn?
      Meine Rolle sprang gleich so völlig aus dem Klischee. Franz Kappl hat was von einem Besserwisser. Der hat in den USA studiert will jetzt allen zeigen, wie man amerikanisch ermittelt. Der setzt sich aber auch abends hin und bläst Tuba. Und gelegentlich verfällt er ins Bayerische.

      Was hat Ihnen an Ihrem Einstand gefallen?
      Es gibt ja nicht so viele Varianten, eine Figur einzuführen. Insofern ist auch unser Konkurrenz-Muster, ein Jungspund von auswärts wird einem ewigen Zweiten vor die Nase gesetzt, nicht neu. Aber die Typen gab es so natürlich noch nicht. Wir sind sehr verschieden, funktionieren aber gemeinsam gut, selbst oder gerade, wenn wir streiten. Auch der Saarland-Touch ist stimmig. Wir machen keinen in dunklen Farben gehaltenen Großstadtkrimi. Bei uns hat alles einen eigenen Charme. Auch das Team arbeitet ziemlich schräg. Wo gibt es schon eine Gerichtsmedizinerin, die sich mit den Toten unterhält?

      Erfahrene Kollegen wie Atzorn, Furtwängler oder Schüttauf sprechen vom „Ritterschlag“ durch den „Tatort“. Hatten Sie kein Muffensausen?
      Prinzipiell nicht. Natürlich hat man vor jedem einzelnen Film Angst. Ohne diese Aufregung geht es nicht. Es wäre schlimm, wenn ich in meinem Alter sagen würde, ich weiß, wie alles geht. Wenn ich dann aber ein paar Tage drehe, dann passt es schon.

      Ihr Vorgänger Palü war beliebter Prügelknabe bei der Kritik. Keine Angst vor Verrissen?
      Meine Familie fand den Film gut – und meine Brüder sind schon sehr kritische Beobachter. Die kennen mich ja auch am besten. Die Geschichte ist rund. Wir sind – wie gesagt – anders, kleiner, aber ich denke, wir müssen uns nicht verstecken!

      Das neue Team mit der wunderbaren Alice Hoffmann, der Hilde aus „Familie Heinz Becker“, und der schönen Lale Yavas bedient jung und alt gleichermaßen…
      Ich finde es gut, dass jung und alt gemischt ist. Das entspricht ja auch der Realität. Wenn man bei mir zuhause in Rosenheim zur Polizei geht, da sehe ich unser Konzept bestätigt. Ich glaube, das ist das ganz normale Leben. Und wenn man das mischt, dann ist automatisch für jeden was dabei. Mir gefällt so ein buntes Team, weil es sehr viel verschiedene Geschichten und Konstellationen möglich macht.

      Welche Möglichkeiten bietet ein junger Kommissar wie Kappl auf die Dauer?
      Viele, weil er so komplex ist. Auch seine Jugend eröffnet viele Möglichkeiten. Der ist nicht perfekt, der muss noch viel lernen und der wird auch mal Fehler machen. Ein Mann mit 27 tritt anders auf als ein Mann mit 40. Man kann ihm beim Wachsen zusehen.

      Volle & Brückner
      Foto: SR / NDR

      Kleines Ding mit großer Wirkung. Maximilian Brückner und Hartmut Volle

      Er könnte auch mit der schönen Gerichtsmedizinerin mehr tun, als nur Leichen beschauen.
      Sicher, diese Tür wurde aufgemacht. Es wird sich da sicher etwas mehr entwickeln, als das, was im ersten Film leise angedeutet wird.

      Sie wirken in vielen Rollen wie der nette Junge von nebenan. Werden Sie bald als Schwiegermutterschwarm die Lizenz zum Kuscheln bekommen?
      Nee, wie kommen Sie darauf?! Ich habe so viele gute Filmangebote und möchte auch weiterhin Theater spielen. Ich wüsste nicht, wieso ich dann den lieben Schwiegersohn spielen sollte. Meine bisherigen Rollen waren auch eher gemischt. Es fing mit den ruhigen, lieben und verständnisvollen Typen an. Aber jetzt geht es auch langsam los mit den Filmen, in denen ich Arschgeigen spiele. Und am Theater bin ich bekannt für abgefahrene, schräge Rollen, ganz das Gegenteil vom jungen Liebhaber.

      Das Interview führte Rainer Tittelbach


      Maximilian Brückner: Tatort – Aus der Traum
      SR / Interview / Krimi
      EA: 15.10.2006, 20.15 Uhr (ARD)
      Mit Maximilian Brückner, Gregor Weber, Alice Hoffmann, Lale Yavas, Andreas Schmidt und Hartmut Valle
      Drehbuch: Fred Breinersdorfer, Léonie-Claire Breinersdorfer
      Regie: Rolf Schübel
      Produktionsfirma: Telefilm Saar




      Folgende Artikel könnten Sie interessieren

      • Tatort – Hilflos (Reihe)
      • Tatort – Verschleppt (Reihe)


      Drucken Senden Kommentieren


      Tittelbach.tv empfiehlt: Filme und Serien auf DVD

      DVD : Leben wäre schön DVD : Tod eines Keilers DVD : Das Millionenspiel DVD : Rote Glut

       

    • Startseite
    • > Programm <
      • Fernsehfilm
      • Reihe
      • Mehrteiler
      • Serie
      • Kino-Koproduktion
      • > Interview <
      • Porträt
      • Kurztipps
    • Exklusiv
      • > Interview <
      • Porträt
      • News
      • Analyse
      • Drehbericht
    • Bonusmaterial
      • Toplisten
      • Was andere schreiben
      • Web-Tipps
      • Soundtrack
      • DVD-Tipps
      • Dancing DJ Roger
    • Intern
      • Tittelbachs Welt
      • Fans & Freunde
      • Glossar
      • Mediadaten
      • Datenschutz
      • Kontakt
      • Gästebuch
      • Impressum
    • Liebe Leser!

      • Rainer Tittelbach
      • Helfen Sie weiterhin mit, den Fortbestand von tittelbach.tv zu sichern. Wie, sehen Sie unten!

    • An die Sender...

      • An die Sender
      • ... und ihre Vermarkter: Machen Sie auf Ihre TOP-FILME aufmerksam – in der linken Spalte oder in der Bilder-Galerie am Kopf

    • Liebe Produzenten!

      • an die Produzenten
      • Machen Sie Werbung. Featuren Sie Ihre aktuellen TOP-FILME!

    • Fans & Freunde

      • Freund & Fan
      • Liebe Leser, Normalzuschauer, Journalisten, Macher, Kreative... all jene, die in irgendeiner Weise von tittelbach.tv profitieren. Werden Sie Fan & Freund von tittelbach.tv. Für 25 € werden Sie namentlich erwähnt (oder auch nicht) & dazu gibt es einen Link!

    • Spenden

      Weil sich von Luft und Fernsehen allein nicht leben lässt.

    • Mai-Highlights

      • Hübner
        Foto: SWR
      • ALLE TOP-TV-Filme des Monats auf einen Blick. Foto: Charly Hübner in "Unter Nachbarn".   Erinnerungshilfe per Newsletter?

    • Kino-Klassiker 05/12

      • Velvet Goldmine
      • Mach dir dein Programmkino! Filmgeschichte & Kultkino werden im Programm versteckt. Deshalb präsentiert tittelbach.tv jeden Monat die Alltime Classics. Finden, was Sender verstecken: z.B. Haynes' "Velvet Goldmine"

    • Top Wiederholungen

      • Sturm
        Foto: BR
      • der nächsten zwei Wochen:

        • "Der Tatortreiniger" (17.5.)
        • "Der Mann mit dem Fagott" (17.5.)
        • "Hannas Entscheidung" (19.5.)
        • "Männer ticken, Frauen anders" (20.5.)
        • "Go West – Freiheit um jeden Preis" (20.5.)
        • "Vom Atmen unter Wasser" (21.5.)
        • "Sie hat es verdient" (22.5.)
        • "Inklusion – Gemeinsam anders" (ab 23.5.)
        • "Nachtschicht – Ein Mord zuviel" (24.5.)
        • "Bella Block – Vorsehung" (26.5.)
        • "Sommersturm" (27.5.)
        • "Tatort – Nie wieder frei sein" (27.5.)
          Foto: Anna Maria Sturm
        • "12 Winter" (28.5.)
        • "Ein Mann, ein Fjord" (28.5.)
    • ttv: meist gelesen

      • Jonas Nay
        Foto: NDR
      • Die Kritik zum Medien-Drama "Homevideo" (NDR/Arte) ist mit großem Abstand der meist gelesene Text auf tittelbach.tv. Foto: Jonas Nay. Die weiteren Klick-Highlights (Stand: 8.5.):
         

        •  2. "Willkommen im Krieg" (Pro Sieben)
        •  3. "Es war einer von uns" (ZDF/Arte)
        •  4. "Sie hat es verdient" (ARD)
        •  5. "Die letzte Spur – Alexandra 17 Jahre" (Sat 1)
        •  6. "Ausgerechnet Sex" (Sat 1)
        •  7. "Schreie der Vergessenen" (Pro Sieben)
        •  8. "Fischer fischt Frau" (ZDF)
        •  9. "Borgia" (ZDF)
        • 10.  "Der Duft von Holunder" (ARD)
    • Kalender

    • Top Premieren

      Highlights bis zum 20.05.2012
      1. „Aufschneider“  (Arte, 18.05.)
      2. „Das Lied in mir“  (ARD, 17.05.)
      3. „Die letzte Spur“  (5. Folge, ZDF, 18.05.)
      4. „Die LottoKönige“  (3. Folge, WDR, 20.05.)
      5. „Der Rekordbeobachter“  (ARD, 18.05.)
    • Top Wiederholungen

      Highlights bis zum 17.05.2012
      1. „Der Tatortreiniger“  (1. Folge, ARD, 17.05.)
      2. „Der Mann mit dem Fagott“  (1. Teil, RBB, 17.05.)
      3. „Baal“  (ZDF-Kultur, 17.05.)
      4. „Silberdisteln“  (BR, 17.05.)
      5. „Tatort – Krumme Hunde“  (WDR, 17.05.)
    • Kaufen bei

      Kaufen bei
      und tittelbach.tv unterstützen

    • Facebook

    • Tittelbach empfiehlt

    • Ausblick: Top Drama

      • Bierbichler
        Foto: NDR
      • in den nächsten zwei Wochen:

        1. "Der Architekt" (31.5.)
        Foto: Josef Bierbichler

        2. "Unter Nachbarn" (30.5.)

        3. "Das Lied in mir" (17.5.)

        4. "Abgebrannt" (22.5.)

    • Ausblick: Top light

      • Michelsen
        Foto: HR
      • in den nächsten drei Wochen:

        1. "Aufschneider" (18.5.)

        2. "Maria, ihm schmeckt's nicht" (24.5.)

        3. "Sprinter – Haltlos in die Nacht" (16.5.). Foto: Michelsen

        4. "Der Rekordbeobachter" (18.5.)

    • Ausblick: Top Serie

      • Meyer
        Foto: ZDF
      • in den nächsten Wochen:

        1."Die letzte Spur" (seit 20.4.) Foto: Hans-Werner Meyer

        2. "Die LottoKönige" (seit 29.4.)

        3. "Der Dicke" (seit 17.4.)

    • Ausblick: Top Krimi

      • Hoger
        Foto: ZDF
      • Wiedersehen macht Freude: "Bella Block"-Episoden mit Hannelore Hoger.

        • "Vorsehung" (26.5.) von Max Färberböck
        • "Am Ende der Lüge" (30.5.)
        • "Schuld und Liebe" (30.5.)
        • "Bitterer Verdacht" (6.6.)
        • "Tödliche Nähe" (6.6.)
        • "Das Gegenteil von Liebe" (13.6.)
        • "Hinter den Spiegeln" (13.6.)
        • "Die Frau des Teppichlegers" (20.6.)
        • "Das Glück der Anderen" (20.6.)
    • Folge uns über

      FacebookTwitterRss Feed
    • © 2012 Rainer Tittelbach