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Der neue Film von Matti Geschonneck ist auf den ersten Blick ein Thriller in der "Frau-in-Angst"-Tradition. Doch Hitchcock steht nur sehr indirekt Pate für diesen flirrend atmosphärischen Bilderbogen aus dem etwas anderen Afrika. "So ein Thriller ist ein Jonglieren mit Befindlichkeiten und Vermutungen, ein Gedankenspiel. Bis die Geschichte sich entblättert, immer noch eine Wendung erfährt bis zum Ende, wo ein kleines Fragezeichen bleibt." mehr
Lügt ihre Figur? Sagt sie die Wahrheit? "Der Verdacht" ist ein doppelbödiger Afrika-Thriller, der auch ein Beziehungsfilm ist. "Ich hatte beim Gucken das Gefühl, dass alle verdächtig sind, alle schleppen etwas mit sich herum, das merkwürdig ist", sagt Christiane Paul. "Dadurch, dass alle Charaktere etwas Gebrochenes haben, bekommt die Geschichte dieses Flirrende, Uneindeutige. Da spielt sicherlich der Schauplatz Afrika auch eine Rolle, die Atmosphäre, die Landschaft und Matti Geschonnecks Absicht, Weite mit Enge zu kombinieren." mehr
Sie saß „Hinter Gittern“ und blödelte für die Sat-1-„Wochenshow“. Wenig Glück hatte sie mit „Alles außer Sex“. Mit „Erdbeereis und Liebe“ hat Annette Frier 2007 die Romantic Comedy für sich entdeckt. Dabei würde sie so gerne mal einen Killer spielen. Über die Möglichkeiten der Komödie und die Angst, im komischen Fach hängen zu bleiben, über „Traumschiff“, Flops und die in Italien spielende TV-Komödie spricht die Kölnerin im Interview. mehr
Längst hat sich Anna Loos aus der Schublade der „Vorzeigeblondine“ ihrer frühen Jahre herausgespielt. Die Schauspielerin äußert sich im Interview über Unterhaltungsfilme mit Anspruch, über gute Mütter, die Liebe, ihre Arbeit als Sängerin und ihren neuen Film „Von Müttern und Töchtern“, eine leichte, lebenskluge Familienkomödie der Degeto. mehr
Nach einigen Flops scheint Grimme-Preisträger Alexander Adolph die richtige Rolle für Mariele Millowitsch kreiert zu haben: Etwas Columbo, etwas Monk und viel Mariele Millowitsch – so kommt dem Zuschauer die neue Figur der sympathischen Kölnerin. mehr
Peter Lohmeyer über seine Methode, Gefühle nicht zu zeigen, über Nebenrollen, die eigenen Ansprüche, über TV-Qualität, politische Korrektheit und seinen neuen Film „In letzter Sekunde“. In dem ARD-Politkrimi spielt er den Chef einer Anti-Terrorgruppe, die einen islamischen Anschlag in Deutschland verhindern soll. mehr
Herbst über die neue Staffel: "Das Thema wird sein, dass der auf den Rücken gefallene Käfer versucht, wieder auf die Beine zu fallen und „Finsterdorf“ irgendwann hinter sich zu lassen. Aber bis dahin muss der gute Bernd noch eine Menge Dreck fressen – nicht zuletzt auch deshalb, weil er sich einmal mehr wie ein Elefant im Porzellanladen aufführt." mehr
Seit über zehn Jahren ist Mark Waschke eine Größe im Theater. In "Mitte 30" entdeckte Stefan Krohmer erstmals Waschkes Qualitäten für den Film. Es folgten Hauptrollen in "Die Buddenbrooks", der Hammesfahr-Verfilmung "Die Lüge" und zuletzt in Niki Steins "Wiedersehen mit einem Fremden". In dem ästhetisch meisterhaften Liebesfilm "Solange du schliefst" kommt es zum Gleichklang zwischen Schauspiel-Stil und Filmsprache. "Die Auflösung von Nicole Weegmann, der Kamerablick von Jo Heim – da hatte ich schon das Gefühl, dass wir hier auf einer ähnlichen Suche nach Atmosphäre unterwegs waren." mehr
Mit zwei leidenschaftlichen Frauen steht Ulrike C. Tscharre der überfällige Karrieresprung bevor. Dominik Graf besetzte sie in "Im Angesicht des Verbrechens". Jetzt ist die 38-Jährige an der Seite von Matthias Habich im Beziehungsdrama "Letzter Moment" zu sehen. Erotisch und doch mit viel Tiefgang. Auch im Interview gibt sich Tscharre forsch, nachdenklich und analytisch zugleich. "In Kitschfilmen überkommt es die Figuren von außen, bei Sathyan Ramesh überkommt es sie von innen, es überfällt sie – eruptiv, zufällig, intuitiv." mehr
Der neue Film von Markus Imboden bedient das Dorfkrimi-Genre auf ungewöhnliche Weise, spielt mit Gewalt, Humor und ist deutlich inspiriert von den Filmen der Coen-Brüder. Im Interview verrät der Schweizer Regisseur, was die Nordsee und das Berner Oberland gemeinsam haben, was an seinem neuen Film "Anti-Genre" ist, warum die Musik anders klingt, als in anderen Fernsehfilmen, wie er den Dreh mit der todkranken Barbara Rudnik empfunden hat oder was er mit ein, zwei Drehtagen mehr hätte besser machen können. mehr
In „Familie ist was Wunderbares“ spielt Rita Russek eine Buchhändlerin, die sich von allen vereinnahmen lässt: von der Tochter, dem Freund, dem kranken Vater, ja sogar von ihrem Ex-Mann. Russek im Interview: "Zu erzählen, wie wichtig es ist, dass die Frau von heute unbedingt ihr eigenes Leben leben sollte – das haben wir in allen Spielarten schon gehabt. Das Schöne an dieser Geschichte ist, dass sie auch zeigt, wie schwer es oft ist, dieses eigene Leben zu leben. Es ist nun mal so: viele Frauen haben einerseits noch ihre Kinder an den Hacken und andererseits müssen sie sich um die pflegebedürftigen Eltern kümmern." mehr
In "Durch diese Nacht" verarbeitet Rolf Silber die eigenen Erfahrungen nach einer Gehirn-
blutung. Katharina Böhm spielt die Frau, die mit der Krankheit des Ehemanns umgehen muss. Im Interview spricht sie auch über ihre berühmten Eltern, ihren Beruf im Allgemeinen und ihren Karriereweg von "Guldenburgs" bis "Nachtschicht" im Besonderen. mehr
Lange nicht so viel gelacht wie in Doris Dörries Mini-Serie "Klimawechsel". Bei Andrea Sawatzki und ihrer völlig überforderten Kunstlehrerin Désirée, mit spätem Kind, sexsüchtigem Partner und gefangen im Messie-Syndrom, bleibt einem das Lachen mitunter im Halse stecken. Zum ersten Mal in einem Film spricht Sawatzki Bayerisch: "Ich habe befürchtet, Désirée würde in ihrem Wahn zu sphärisch werden, ich wollte sie ein bisschen erden", sagt die Schauspielerin, die nur noch ein Mal im "Tatort" als Kommissarin zu sehen ist. mehr
Walter will in einer Finca auf Mallorca eine Edelrestaurant eröffnen. Doch er stirbt und hinterlässt seiner Frau ein schweres Erbe, aber die krempelt Degeto-like die Ärmel hoch. Zu diesem gediegenen Schmarrn fällt selbst Hauptdarstellerin Michaela May nicht viel ein. mehr
In „Vergessene Erinnerung“, ihrem 16. „Tatort“, kann Charlotte Lindholm anfangs nicht wie gewohnt auf ihren Intellekt setzen. Auch künftig wünscht sich Maria Furtwängler eine größere Verletzbarkeit ihrer kühlen blonden LKA-Ermittlerin & mal wieder einen Mann. mehr
Als Kind wollte sie Tierärztin werden. Doch sie wurde ein Teenager-Idol. Jetzt darf sie im Film ihren Kindheitstraum ausleben. Nur schade, dass sich RTL für „Ausgerechnet Afrika“ so wenig Mühe gegeben hat. Jasmin Gerat über schwache und starke Projekte, über ihren Karriereweg und die Krise, über das Theaterspielen und ihre erwachsenen Jugendjahre. mehr
Matti Geschonneck ist seit 20 Jahren einer der besten Regisseure hierzulande. Nach "Die Nachrichten", "Duell in der Nacht" oder "Entführt" (tittelbach.tv: Film des Jahres 2009) kommut der 57-Jährige jetzt mit einem philosophischen Krimi nach einem Roman von Friedrich Ani. Geschonneck spricht im Interview auch über seine "Verknappungskunst",
über Vertrauen, Empathie und Konzentration am Set und über Befindlichkeitskitsch. mehr
Nach "München" sieht man Hanns Zischler wieder öfters hierzulande – auch im Fernsehen. Der Schauspieler, der auch schreibt, übersetzt und inszeniert, spielt Polonius Fischer, einen Kommissar, der Mönch war. Im Interview spricht er über den Film, seinen Regisseur Matti Geschonneck, über literarische Vorlagen & erinnert sich an den Neuen Deutschen Film. mehr
„Der Seewolf“ von 1971 ist legendär. Die Neuverfilmung des Romans von Jack London ist ein anderes Kaliber. Ein Stück Weltliteratur auf dem Bildschirm. Und dafür ist Sebastian Koch genau der Richtige. Für den preisgekrönten Schauspieler ist es "ein faustischer Stoff". mehr
Wie vor 16 Jahren hat Max Färberbock die Romanfigur Bella Block noch einmal neu erfunden. "Sie ist ins Leben zurückgekehrt. Sie hat alle Katastrophen abgeschaltet und es geht ihr überraschenderweise unglaublich gut. Ich hoffe, dass sie dieses positive Grundgefühl beibehält und weiterhin eine so lockere Figur macht", sagt der Autor-Regisseur im Interview. "Vorsehung" ist allerdings alles andere als ein lockerer Samstagskrimi im ZDF. mehr
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