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DDR 1980, ein Volkspolizist und eine Dissidententochter lieben sich. Die Familien und Vater Staat versuchen, wo es nur geht, die Verbindung zu boykottieren. Stasi, Liebe, realer Sozialismus und die Muster einer Familienserie – kann das zusammen gehen? Die Autorin Annette Hess sagt im Interview, wie das gehen kann, was sie als Wessi an der DDR fasziniert, wie "realistisch" die Serie ist und wie es dazu kommt, dass sie neben "Weißensee" sehr leichte Serien wie "Tierärztin Dr. Mertens" oder "In aller Freundschaft" schreibt. mehr
Stasi, Liebe, realer Sozialismus, Familienserie – wie kann das zusammen gehen? Für Florian Lukas, der in "Weißensee" eine preisverdächtige Leistung hinlegt, kein Problem. "Solange es glaubwürdig ist und so lange man keine groben inhaltlichen Fehler macht, können zeitgeschichtliche Filme ein Denkanstoß sein, um eigene Erinnerungen mit anderen Menschen auszutauschen oder seine eigenen Erfahrungen zu erzählen. Ich sehe in einer Serie wie „Weißensee“ mehr einen Gesprächsanlass als ein historisches verbürgtes Dokument." mehr
"Annika Kuhl ist nicht nur die Frau an der Seite von Leander Haußmann, sondern auch selbst ausgesprochen talentiert", mit solchen Sätzen wird sie gerne mal anmoderiert. Es geht auch anders. Man kann auch ein Interview mit der 1975 in Wuppertal geborenen Schauspielerin führen, ohne den populären Partner ins Spiel zu bringen. Denn Annika Kuhl ist die Frau, die bodenständig und gewitzt in der zweiten Reihe Komödien ("Dr. Psycho") spielte, bevor sie mit dem "Tatort: Der Schrei", dem Arthaus-Film "Glückliche Fügung" und dem NDR-Drama "Der Mauerschütze" mit Benno Fürmann in dramatischen Hauptrollen überzeugen konnte. mehr
Mit 11 Jahren stand Henriette Confurius das erste Mal vor der Kamera, mit 13 bekam sie den Deutschen Fernsehpreis, unter anderem für den Kinofilm "Mein erstes Wunder". Im Januar überzeugte sie in "Die Wölfe" und auch die schwierige Hauptrolle in "Jenseits der Mauer" bewältigt sie ebenso bewundernswert wie die Filmheldin ihr Schicksal. "Henriette ist eines der größten Talente, die wir haben in diesem Alter", sagt Friedemann Fromm. mehr
Über die Rolle ihres Lebens spricht Jessica Schwarz im Interview. Sie übte Romy Schneiders Gesten ein, tauchte in ihre Filme und Bilder ein – und doch war das Ikonografische nur ein Teil der Arbeit. "Ich war schon stärker am Seelenwesen Romy Schneider interessiert." mehr
Das hatten wir doch schon einmal vor 15 Jahren. „Bella Block“ gibt ihre Dienstmarke ab. Damals kam sie zurück - 26 Mal. Wie es diesmal ausgehen könnte, verrät Hannelore Hoger im Interview. Außerdem äußert sie sich über den Abgang von Rudolf Kowalski. mehr
Katja Flint gab vor zwei Jahren ihr Debüt als Franziska Luginsland. Weil Qualität, Kritiken und Quote stimmten, drehte das ZDF zwei weitere jener „poetischen Krimis“. Über diese seltsame Figur, ihre Beziehung zum Zeitgeist und über Flints Funktion als Ideengeber für ihre Rollen und über ihren Imagewechsel äußert sich die Schauspielerin im Interview. mehr
Mit zwei Extrem-Episoden startet Matthias Brandt als BR-"Polizeiruf"-Kommissar Hanns von Meuffels. Die Ausnahme-Regisseure Dominik Graf ("Im Angesicht des Verbrechens") und Hans Steinbichler ("Hierankl") begehen hoch emotionale Anschläge auf die Sehgewohnheiten am Sonntagabend. "Es gibt so viele Filme, die die konventionell ihren Whodunit runter erzählen", betont Matthias Brandt im Interview. "Mir ist wichtig, dass Leute wie Dominik Graf oder Hans Steinbichler das machen können, was sie wollen. Der Münchner 'Polizeiruf 110' soll größtmöglichen Einzelfilmcharakter haben, weil man so die Chance hat, Regisseure und Autoren zu kriegen, die sonst vielleicht nicht fürs Fernsehen arbeiten würden." Hoch konzentriert und ernsthaft geht der Preuße in München seine Ermittlungen an. Matthias Brandt verspricht für die Zukunft aber schon auch mal ein Lächeln von Hanns von Meuffels. mehr
Anna Maria Sturm hat lange überlegt, ob sie die Rolle der ehemaligen Dorfpolizistin Anna Burnhauser im Münchner "Polizeiruf 110" annehmen soll. Denn ihr Bayern-Image, in das sie besonders durch ihre beiden Kinofilme von Marcus H. Rosenmüller, "Beste Zeit" und "Beste Gegend", gerutscht ist, möchte sie nicht weiterhin forcieren. Einen Krimi ohne Fall, den Kommissaren beim Alltag ohne Mord auf die Finger zu schauen – das fände sie "richtig geil". Sturm spielt eine Kommissarin in der Ausbildung, die den neuen Chef, einen Preußen in die bayerischen Gebräuche einführen muss. "Und sie selbst bringt eine frische Note, geradezu etwas Wildes, Unorthodoxes in den Krimi ein", so die 1982 geborene Schauspielerin. mehr
Katrin Saß (52) war ein Defa-Star und nach der Wende ein Niemand. In den 90er Jahren war sie „Polizeiruf“-Kommissarin – wegen Alkoholproblemen musste sie die Dienstmarke abgeben. Sie überstand ihre Krise und legte mit „Good Bye, Lenin“ ein großes Comeback hin. In „Liebe verlernt man nicht“ versucht sich die Schauspielerin nun im leichteren Fach. mehr
Sommer 1969. Die Amerikaner landen auf dem Mond, Ingenieur Anton Brunner auf einer Hallig. Dort verliebt er sich in eine verheiratete Frau mit zwei Kindern (Aglaia Szyszkowitz). Klaus J. Behrendt kommt nach 12 Jahren "Tatort" mal ganz auf die gefühlvolle Art. mehr
Eine aus Schlesien vertriebene Mutter verliert in den Nachkriegswirren ihr Kind. Felicitas Woll spielt die aufopferungsvoll suchende junge Frau. „Ich liebe dieses Baden in Gefühlen.“ mehr
Ruth Toma gehört zu den besten Drehbuchautoren im Lande. Besonders ihre zeitgeschichtlichen Projekte haben sie als kluge Beobachterin und weise Moralistin ausgewiesen, die um den subjektiven Faktor von Lebensgeschichten weiß. Das Erste zeigt jetzt das sehenswerte WDR-Fernsehspiel „Die letzten 30 Jahre“. Dieser Beziehungsfilm auf dem Hintergrund bundesdeutscher Geistesgeschichte besticht durch seine fein austarierte Balance zwischen Liebe und Politik, zwischen Intimität und Öffentlichkeit. Toma und Regisseur Michael Gutmann erliegen nicht dem Reiz, die „kultigen“ Äußerlichkeiten einer Zeit zu rekonstruieren, sie bebildern nicht den Zeitgeist, sie erzählen aus der Erfahrung heraus. Rosalie Thomass bietet eine preiswürdige Leistung und auch David Rott, Barbara Auer und August Zirner finden eine individuelle Haltung zu ihren historischen Prototypen. mehr
Drei Kinder allein zu Hause, von der Mutter im Stich gelassen, die lieber bei ihrem neuen Freund einzieht. „Der große Tom“ entstand nach einem realen Fall. Niki Stein schrieb das Drehbuch und führte Regie. Der „Tatort“-Macher im Gespräch auch über seine häufige Doppelfunktion, die Krimi-Inflation und über die Lust, mal ein Melodram zu machen. mehr
Nina Kunzendorf dreht in Frankfurt ihren ersten "Tatort" als Kommissarin. In dem überragenden Krimi-Drama "In aller Stille" darf sie schon mal üben. Ein Krimi ist der Film von Rainer Kaufmann für die 38-Jährige allerdings nicht: „Er ist weder ein Krimi, noch liefert er eine Sozialstudie oder ein Psychogramm einer Figur... hier leiht sich ein vielleicht nicht sehr reichhaltiger Kriminalfall die Spannung von einer Psychogeschichte aus. Auch in meinem Spielbewusstsein habe ich vernachlässigt, dass meine Figur Kommissarin ist." mehr
Gabriela Maria Schmeide ("Die Polizistin") über Imagefragen, ihren Karriereweg und ihren neuen Fernsehfilm „Patchwork“, in dem sie eine Frau mit einer tiefen Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheitspielt. Das männliche Objekt des Begehrens spielt Fritz Karl. mehr
Die Überraschungsserie geht mit Drama und Wahnwitz in die nächste Runde. Die neuen Folgen sind ebenso gelungen wie die ersten beiden Staffeln der Dramedy um eine liebeskranke Ärztin mit Bridget-Jones-Syndrom. Diana Amft hatte noch vor den Dreharbeiten der 2. Staffel bei amerikanischen Sandup-Comedians ihr komisches Handwerk perfektioniert. mehr
„Doctor’s Diary“ geht in die nächste Runde. Die acht neuen Folgen sind ebenso gelungen wie die ersten Staffeln der Comedy um eine liebeskranke Ärztin zwischen zwei Männern. Einen von ihnen spielt Kai Schumann. Er, der einige Jahre nur Theater spielte, ist Neuling im komischen Fach. "Ich lese aus Drehbüchern grundsätzlich erst einmal das Ernsthafte heraus", sagt Schumann. Da kann es dann schon mal passieren, dass ihm ein Witz entgeht. mehr
Anneke Kim Sarnau spielt eine Profilerin im neuen "Polizeiruf 110" aus Rostock. Ganz genau beobachten soll ihre LKA-Frau in der Auftaktfolge "Einer von uns" ihren neuen Kollegen. Nach "Dr. Psycho" ist diese Rolle die zweite serielle Aufgabe der 38-jährigen Sarnau. Der Grimme-Preisträgerin "war es wichtig, die Ost-West-Klischees aufzubrechen". mehr
Barbara Auer wollte zwei, drei Episoden spielen. Jetzt sind es schon sechs und die 50-Jährige macht gerne weiter. Der vierte Film, "Wir sind die Polizei", ist äußerst launig geworden. Im Interview spricht sie über ihre Polizeipsychologin und die Besonderheiten der "Nachtschicht", über Lars Becker, über aktuelle Rollenangebote und die Gelassenheit des Alters. mehr
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