Zieglerfilm präsentiert die Ausnahme-Serie vorab auf DVD
collina Filmproduktion präsentiert einen Film von Max Färberböck & Ulrich Limmer
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Lange nicht so viel gelacht wie in Doris Dörries Mini-Serie "Klimawechsel". Bei Andrea Sawatzki und ihrer völlig überforderten Kunstlehrerin Désirée, mit spätem Kind, sexsüchtigem Partner und gefangen im Messie-Syndrom, bleibt einem das Lachen mitunter im Halse stecken. Zum ersten Mal in einem Film spricht Sawatzki Bayerisch: "Ich habe befürchtet, Désirée würde in ihrem Wahn zu sphärisch werden, ich wollte sie ein bisschen erden", sagt die Schauspielerin, die nur noch ein Mal im "Tatort" als Kommissarin zu sehen ist. mehr
Katrin Saß (52) war ein Defa-Star und nach der Wende ein Niemand. In den 90er Jahren war sie „Polizeiruf“-Kommissarin – wegen Alkoholproblemen musste sie die Dienstmarke abgeben. Sie überstand ihre Krise und legte mit „Good Bye, Lenin“ ein großes Comeback hin. In „Liebe verlernt man nicht“ versucht sich die Schauspielerin nun im leichteren Fach. mehr
Sommer 1969. Die Amerikaner landen auf dem Mond, Ingenieur Anton Brunner auf einer Hallig. Dort verliebt er sich in eine verheiratete Frau mit zwei Kindern (Aglaia Szyszkowitz). Klaus J. Behrendt kommt nach 12 Jahren "Tatort" mal ganz auf die gefühlvolle Art. mehr
Er ist der jüngste "Tatort"-Kommissar: Maximilian Brückner. In Saarbrücken, wo zuletzt Palü auf wenig Gegenliebe stieß, tritt der Bayer seinen Dienst an. Der 27-Jährige über seine Rolle: "Sie sprang gleich so völlig aus dem Klischee. Franz Kappl hat was von einem Besserwisser. Der hat in den USA studiert will jetzt allen zeigen, wie man amerikanisch ermittelt. Der setzt sich aber auch abends hin und bläst Tuba. Und gelegentlich verfällt er ins Bayerische." mehr
Alles neu beim „Tatort“. Kommissar Cenk Batu, der Neue aus Hamburg, kommt stilvoll und cool daher. Er operiert als verdeckter Ermittler, der Alleingänge liebt und dabei nicht selten selbst in Gefahr gerät. „Auf der Sonnenseite“ ist ein Einstand nach Maß. Hauptdarsteller Mehmet Kurtulus äußert sich im Interview auch über das ungewöhnliche visuelle Konzept und das Medien-Bohai um den ersten türkischstämmigen "Tatort"-Kommissar. mehr
Längst hat sich Anna Loos aus der Schublade der „Vorzeigeblondine“ ihrer frühen Jahre herausgespielt. Die Schauspielerin äußert sich im Interview über Unterhaltungsfilme mit Anspruch, über gute Mütter, die Liebe, ihre Arbeit als Sängerin und ihren neuen Film „Von Müttern und Töchtern“, eine leichte, lebenskluge Familienkomödie der Degeto. mehr
Mit zwei Extrem-Episoden startet Matthias Brandt als BR-"Polizeiruf"-Kommissar Hanns von Meuffels. Die Ausnahme-Regisseure Dominik Graf ("Im Angesicht des Verbrechens") und Hans Steinbichler ("Hierankl") begehen hoch emotionale Anschläge auf die Sehgewohnheiten am Sonntagabend. "Es gibt so viele Filme, die die konventionell ihren Whodunit runter erzählen", betont Matthias Brandt im Interview. "Mir ist wichtig, dass Leute wie Dominik Graf oder Hans Steinbichler das machen können, was sie wollen. Der Münchner 'Polizeiruf 110' soll größtmöglichen Einzelfilmcharakter haben, weil man so die Chance hat, Regisseure und Autoren zu kriegen, die sonst vielleicht nicht fürs Fernsehen arbeiten würden." Hoch konzentriert und ernsthaft geht der Preuße in München seine Ermittlungen an. Matthias Brandt verspricht für die Zukunft aber schon auch mal ein Lächeln von Hanns von Meuffels. mehr
Anna Maria Sturm hat lange überlegt, ob sie die Rolle der ehemaligen Dorfpolizistin Anna Burnhauser im Münchner "Polizeiruf 110" annehmen soll. Denn ihr Bayern-Image, in das sie besonders durch ihre beiden Kinofilme von Marcus H. Rosenmüller, "Beste Zeit" und "Beste Gegend", gerutscht ist, möchte sie nicht weiterhin forcieren. Einen Krimi ohne Fall, den Kommissaren beim Alltag ohne Mord auf die Finger zu schauen – das fände sie "richtig geil". Sturm spielt eine Kommissarin in der Ausbildung, die den neuen Chef, einen Preußen in die bayerischen Gebräuche einführen muss. "Und sie selbst bringt eine frische Note, geradezu etwas Wildes, Unorthodoxes in den Krimi ein", so die 1982 geborene Schauspielerin. mehr
Gabriela Maria Schmeide ("Die Polizistin") über Imagefragen, ihren Karriereweg und ihren neuen Fernsehfilm „Patchwork“, in dem sie eine Frau mit einer tiefen Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheitspielt. Das männliche Objekt des Begehrens spielt Fritz Karl. mehr
Gudrun Landgrebe ("Die flambierte Frau") über ihr Image, über Erotik-Drehs, über Selbstkritik und ihren Fernsehfilm "Herzlichen Glückwunsch" (2005) von Komödien-Experte Berno Kürten, der sich positiv abhebt vom Degeto-Schmonzetten-Fernsehen. mehr
Nina Kunzendorf dreht in Frankfurt ihren ersten "Tatort" als Kommissarin. In dem überragenden Krimi-Drama "In aller Stille" darf sie schon mal üben. Ein Krimi ist der Film von Rainer Kaufmann für die 38-Jährige allerdings nicht: „Er ist weder ein Krimi, noch liefert er eine Sozialstudie oder ein Psychogramm einer Figur... hier leiht sich ein vielleicht nicht sehr reichhaltiger Kriminalfall die Spannung von einer Psychogeschichte aus. Auch in meinem Spielbewusstsein habe ich vernachlässigt, dass meine Figur Kommissarin ist." mehr
Henning Baum ("Mit Herz und Handschellen") über Mick Brisgau, der nach 20 Jahren aus dem Koma erwacht: "Ich mag seine sympathischen Macken. Er raucht wie ein Schlot, wie es halt war vor 20 Jahren üblich war. Er kennt diese ganze ‚political correctness’ nicht. Er schnallt sich nicht mal beim Autofahren an. Und er lacht sich kaputt, wenn er Radfahrer mit Helmen sieht. Er provoziert, neckt die Leute gern. Sonst wird es ihm langweilig." mehr
Ihre Rollen als BKA-Frau, Pathologin oder Stasi-Schlampe haben Gesine Cukrowski das Image der coolen Blonden eingebracht. Dabei kann sie auch anders, wie die TV-Komödie "Eine Robbe zum Verlieben" beweist. "Der Film zeigt das, was viele kennen: Man zieht zusammen, jeder will nur das Beste, doch stattdessen ist diese Anfangsphase von Ängsten und Missverständnissen geprägt." Der Film zeige das gar nicht mal so unrealistisch. mehr
Wedel machte Julia Stemberger in Deutschland bekannt. Jetzt spielt die Österreicherin eine Lehrerin in Brandenburg. Im Interview spricht sie über die eigene Schulzeit, den Wandel des Schauspielerberufs, den Umgang mit Medien und ihre erste deutsche Serienhauptrolle. mehr
Matti Geschonneck ist seit 20 Jahren einer der besten Regisseure hierzulande. Nach "Die Nachrichten", "Duell in der Nacht" oder "Entführt" (tittelbach.tv: Film des Jahres 2009) kommut der 57-Jährige jetzt mit einem philosophischen Krimi nach einem Roman von Friedrich Ani. Geschonneck spricht im Interview auch über seine "Verknappungskunst",
über Vertrauen, Empathie und Konzentration am Set und über Befindlichkeitskitsch. mehr
Nach "München" sieht man Hanns Zischler wieder öfters hierzulande – auch im Fernsehen. Der Schauspieler, der auch schreibt, übersetzt und inszeniert, spielt Polonius Fischer, einen Kommissar, der Mönch war. Im Interview spricht er über den Film, seinen Regisseur Matti Geschonneck, über literarische Vorlagen & erinnert sich an den Neuen Deutschen Film. mehr
Seit Jahren ist Lisa Maria Potthoff eine feste, stille Größe in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft. Rund 60 Filme drehte sie in den letzten 12 Jahren. Zuletzt sah man sie als taffe Polizistin in „Wolfsfährte“. Unterkühlt gibt sich Potthoff auch als Prostituierte Marchella in Lars Beckers Kult-Reihe „Nachtschicht“. Zwei Filme, in denen sie sich weitgehend ein Lächelverbot auferlegt hat. Aber auch in ihren Komödien mimt sie nicht die Frohnatur. Oft ein wenig valentinesk bleibt sie ernst und lässt den Zuschauer schmunzeln. Im Dezember gibt sie davon eine Kostprobe – in "Zimtstern und Halbmond". Potthoff: "An der Kömödie schätze ich, dass man so präzise arbeiten muss. Wenn die Pointe nicht sitzt, dann sitzt sie nicht." mehr
2002 erschütterte die Kollision zweier Flugzeuge im Luftraum in der Nähe des Bodensees die Öffentlichkeit. 71 Menschen starben. Eineinhalb Jahre später tötete ein Hinterbliebener den Dienst habenden Fluglotsen. „Flug in die Nacht“ erzählt von dieser doppelten Katastrophe. "Die größte Herausforderung war es, eine Figur zu spielen, die an ihrem Selbstmitleid beinahe zerbricht und mit dieser Schuld-und-Sühne-Situation nicht klar kommt, die aber zugleich für den Zuschauer erträglich bleiben sollte", so Duken über die Rolle des Fluglotsen. mehr
Das hatten wir doch schon einmal vor 15 Jahren. „Bella Block“ gibt ihre Dienstmarke ab. Damals kam sie zurück - 26 Mal. Wie es diesmal ausgehen könnte, verrät Hannelore Hoger im Interview. Außerdem äußert sie sich über den Abgang von Rudolf Kowalski. mehr
In „Familie ist was Wunderbares“ spielt Rita Russek eine Buchhändlerin, die sich von allen vereinnahmen lässt: von der Tochter, dem Freund, dem kranken Vater, ja sogar von ihrem Ex-Mann. Russek im Interview: "Zu erzählen, wie wichtig es ist, dass die Frau von heute unbedingt ihr eigenes Leben leben sollte – das haben wir in allen Spielarten schon gehabt. Das Schöne an dieser Geschichte ist, dass sie auch zeigt, wie schwer es oft ist, dieses eigene Leben zu leben. Es ist nun mal so: viele Frauen haben einerseits noch ihre Kinder an den Hacken und andererseits müssen sie sich um die pflegebedürftigen Eltern kümmern." mehr