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Wedel machte Julia Stemberger in Deutschland bekannt. Jetzt spielt die Österreicherin eine Lehrerin in Brandenburg. Im Interview spricht sie über die eigene Schulzeit, den Wandel des Schauspielerberufs, den Umgang mit Medien und ihre erste deutsche Serienhauptrolle. mehr
"Duell in der Nacht" und "Im Dschungel" gehören zu Ina Weisses besten Filmen, einige Zuschauer kennen sie aus "Doktor Martin". Sie gehört zu den Blick-Künstlern unter den deutschen Schauspielerinnen. Hitchcock hätte seine Freude an ihr gehabt. "Außen Eis, innen heiß", das gilt auch ein wenig für ihre BKA-Frau in Geschonnecks Thriller "Tod in Istanbul". Eine solche Rolle zu spielen sei ein Drahtseilakt. "Man kann sich nirgends festhalten. Und braucht ein um so stärkeres inneres Gerüst. Und da die Figur undurchsichtig vielschichtig ist, auch hohe Konzentration: wenn sie das Eine sagt, meint sie eigentlich das Andere. Aber was genau? Das ist das Uneindeutige in der Figur, das scheinbar eindeutig ist", sagt Weisse. mehr
Ob „Tatort“ oder „Der Dicke“: Sabine Postel mag mutige, soziale Stoffe. In der Anwaltsserie spielt sie die neue Kollegin von Gregor Ehrenberg, im „Tatort“ bekommt ihre etwas lustfeindliche Kommissarin Inga Lürsen endlich einen Liebhaber, und im Interview ist die 55-jährige Schauspielerin ein extrem ausgeschlafenes Gegenüber. mehr
Seit Jahren ist Lisa Maria Potthoff eine feste, stille Größe in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft. Rund 60 Filme drehte sie in den letzten 12 Jahren. Zuletzt sah man sie als taffe Polizistin in „Wolfsfährte“. Unterkühlt gibt sich Potthoff auch als Prostituierte Marchella in Lars Beckers Kult-Reihe „Nachtschicht“. Zwei Filme, in denen sie sich weitgehend ein Lächelverbot auferlegt hat. Aber auch in ihren Komödien mimt sie nicht die Frohnatur. Oft ein wenig valentinesk bleibt sie ernst und lässt den Zuschauer schmunzeln. Im Dezember gibt sie davon eine Kostprobe – in "Zimtstern und Halbmond". Potthoff: "An der Kömödie schätze ich, dass man so präzise arbeiten muss. Wenn die Pointe nicht sitzt, dann sitzt sie nicht." mehr
Henning Baum ("Mit Herz und Handschellen") über Mick Brisgau, der nach 20 Jahren aus dem Koma erwacht: "Ich mag seine sympathischen Macken. Er raucht wie ein Schlot, wie es halt war vor 20 Jahren üblich war. Er kennt diese ganze ‚political correctness’ nicht. Er schnallt sich nicht mal beim Autofahren an. Und er lacht sich kaputt, wenn er Radfahrer mit Helmen sieht. Er provoziert, neckt die Leute gern. Sonst wird es ihm langweilig." mehr
"Ein Thema zu haben, ist gut. Was nicht gut ist, einen Themenfilm zu machen mit einer Aussage, die man am Ende formulieren kann. Oder wo man die Probleme eines Themas quasi auflistet, abarbeitet und den Protagonisten in den Mund legt. Dann findet man eine Lösung und dann ist der Film zuende. Das mag ich nicht", sagt Daniel Nocke. Alles über die Genese, die Dramaturgie und die Figuren des realistischen Meisterstücks "Die fremde Familie" im Interview mit dem dreifachen Grimme-Preisträger ("Ende der Saison", "Mitte 30"). mehr
Katja Riemann über Familie und Realismus, über Themenfilme und Fernsehabstinenz und den herausragenden Fernsehfilm „Die fremde Familie“ vom Grimme-Preis-gekrönten Duo Daniel Nocke und Stefan Krohmer. "Nockes Texte sind Arbeit. Die legen sich dir nicht in den Mund. Das denkt man. Im Buch sieht es nach Alltag aus, nach Tischgespräch. Dann spielst du die Szene und fragst dich: wieso kommt dieses Wort, dieser Satz nicht aus mir heraus?" mehr
2002 erschütterte die Kollision zweier Flugzeuge im Luftraum in der Nähe des Bodensees die Öffentlichkeit. 71 Menschen starben. Eineinhalb Jahre später tötete ein Hinterbliebener den Dienst habenden Fluglotsen. „Flug in die Nacht“ erzählt von dieser doppelten Katastrophe. "Die größte Herausforderung war es, eine Figur zu spielen, die an ihrem Selbstmitleid beinahe zerbricht und mit dieser Schuld-und-Sühne-Situation nicht klar kommt, die aber zugleich für den Zuschauer erträglich bleiben sollte", so Duken über die Rolle des Fluglotsen. mehr
Ein ewiges Muttersöhnchen sucht die Liebe zwischen Mann und Frau. „Die zweite Frau“ erhielt im April den Adolf-Grimme-Preis. Noch einmal ist die kürzlich verstorbene Monica Bleibtreu zu sehen. Matthias Brandt gibt den Zuspätgekommenen. Im Interview gibt er Auskunft über seine "Methode" und seinen besonders kritischen Blick auf seine Arbeit. mehr
Die Autorin Andrea Stoll ist Bachmann- und Celan-Expertin, schrieb aber auch das Drehbuch zum Schmachtfetzen "Mein Herz in Chile". Mit der Tragikomödie "Pizza und Marmelade" ist ihr die Vorlage zu einem sozialkritischen, märchenhaften München-Film über gestrandete Existenzen gelungen, zu dem Oliver Dieckmann wunderbare Bilder gefunden hat. mehr
Unlängst bekam ihr Geschichtsdrama „Die Wölfe“ den US-Fernsehpreis Emmy. Ihr „Polizeiruf“-Auftakt wurde von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen. Nun ist Stefanie Stappenbeck mit dem außergewöhnlichen Film über Liebe und sozialen Absturz, „Pizza und Marmelade“, zu sehen. Im Interview äußert sie sich zu ihrem Image als "die Süße" und als das "Glückskind", über die Branchenkrise und den Tod von Kollege Jörg Hube. mehr
Er ist der jüngste "Tatort"-Kommissar: Maximilian Brückner. In Saarbrücken, wo zuletzt Palü auf wenig Gegenliebe stieß, tritt der Bayer seinen Dienst an. Der 27-Jährige über seine Rolle: "Sie sprang gleich so völlig aus dem Klischee. Franz Kappl hat was von einem Besserwisser. Der hat in den USA studiert will jetzt allen zeigen, wie man amerikanisch ermittelt. Der setzt sich aber auch abends hin und bläst Tuba. Und gelegentlich verfällt er ins Bayerische." mehr
Edgar Selge zum letzten Mal als Kommissar Tauber. Der Schauspieler über Psychologie im Fernsehen, über gute Komödien, seinen „Polizeiruf“-Ausstand und die Angst als Triebkraft des Schauspielers. "Der ganze Beruf hat mit Angst zu tun, mit Lampenfieber, mit Selbstentblößung, mit Angst vor Peinlichkeit, mit der Angst, dass alles, was man sagt, von anderen als komisch, merkwürdig empfunden wird", sagt der Ausnahmeschauspieler. mehr
Zunächst war sie nicht begeistert davon, nun auch noch unter die Polizisten gehen zu müssen. Die als Charakterdarstellerin bekannte Silke Bodenbender ("Papa und Mama") über Beauty-Bonus, Frauenbilder, ihren ersten Stunt und den ZDF-Film „Auftrag Schutzengel“. mehr
Ein bisschen Hannibal Lecter, ein bisschen Theodor Storm. Christiane Paul über den Thriller von Matti Geschonneck, „Die Tote vom Deich“, über ihre Rolle als Zielfahnderin und ihre Vorbereitung. "In den meisten Krimis herrscht ein laxer Umgang mit der Waffe vor. Tatsächlich aber halten die Beamten von BKA, LKA oder SEK die Waffe mit ausgestrecktem Arm & wenn sie die Waffe rausnehmen, dann sind sie bereit für einen Schusswechsel." mehr
Ein deutscher Sohn auf den Spuren des Heiligen Kriegs. Fred Breinersdorfer legte die gesellschaftlich relevanten Sprengsätze und Regisseurin Nina Grosse sah ihre Aufgabe darin, "ein gutes Gleichgewicht herzustellen zwischen den notwendigen Informationen und dem psychologischen Kammerspiel". Sie nennt "Der verlorene Sohn" einen "leisen Thriller". Über die politischen Hintergründe, über die Verallgemeinerbarkeit der Geschichte, über Kostja Ullmann in einer für ihn ungewöhnlichen Rolle und über die Mutlosigkeit der Fernsehmacher äußert sich die 52-jährige Filmemacherin ("21 Liebesbriefe") im Interview. mehr
Mit 11 stand er das erste Mal vor der Kamera, mit 16 wusste er, dass er Schauspieler werden will. Heute, mit 26, gehört er zu den markantesten Gesichtern seiner Generation – und das nicht nur wegen seines makellosen Aussehens & seiner sympathischen Frische. Nach seinem Ausflug in die Teenager-Komödie, dem nahezu perfekten Wohlfühlfilm "Groupies bleiben nicht zum Frühstück", ist er jetzt wieder in einem erwachsenen Drama zu sehen: als radikaler Konvertit. Eine überzeugende Leistung an der Seite einer ebenso überzeugenden Katja Flint. Mit der Rolle könnte er wegkommen vom Image des netten Jungen von nebenan. mehr
Alles neu beim „Tatort“. Kommissar Cenk Batu, der Neue aus Hamburg, kommt stilvoll und cool daher. Er operiert als verdeckter Ermittler, der Alleingänge liebt und dabei nicht selten selbst in Gefahr gerät. „Auf der Sonnenseite“ ist ein Einstand nach Maß. Hauptdarsteller Mehmet Kurtulus äußert sich im Interview auch über das ungewöhnliche visuelle Konzept und das Medien-Bohai um den ersten türkischstämmigen "Tatort"-Kommissar. mehr
Ihre Rollen als BKA-Frau, Pathologin oder Stasi-Schlampe haben Gesine Cukrowski das Image der coolen Blonden eingebracht. Dabei kann sie auch anders, wie die TV-Komödie "Eine Robbe zum Verlieben" beweist. "Der Film zeigt das, was viele kennen: Man zieht zusammen, jeder will nur das Beste, doch stattdessen ist diese Anfangsphase von Ängsten und Missverständnissen geprägt." Der Film zeige das gar nicht mal so unrealistisch. mehr
Gudrun Landgrebe ("Die flambierte Frau") über ihr Image, über Erotik-Drehs, über Selbstkritik und ihren Fernsehfilm "Herzlichen Glückwunsch" (2005) von Komödien-Experte Berno Kürten, der sich positiv abhebt vom Degeto-Schmonzetten-Fernsehen. mehr
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