Es ist kein Film zum Gernhaben, den Sat 1 zu Zeiten, als Harald Schmidt noch vom „Kuschelsender“ sprach, in Auftrag gegeben hatte. Weil „Mörder in Weiß“ nicht mehr ins Komödien-Zeitalter passt, hat man den vier Jahre auf Eis gelegenen Thriller 2005 im Sommerloch versenkt. Spröder Beginn, doch dann wird's immer spannender!
Wenn einem beim Antritt einer neuen Stelle gleich am ersten Tag ein Ex-Freund begegnet – und zwar tot, dann ist das selbst für eine angehende Ärztin, die in der Pathologie arbeitet, kein glücklicher Einstieg. Doch die junge Heldin berappelt sich schnell – und kommt grauenvollen Machenschaften auf die Spur, bei denen im Namen der Wissenschaft Menschenleben geopfert werden. Dieses gepflegte Gefrierschrank-Movie beginnt spröde, wird aber zunehmend spannender, ohne die ganz billigen Tricks des Genres aus der Kiste zu holen.
Foto: Sat 1Neuer Job & der Ex-Freund auf dem Tisch. Theresa Hübchen, Carola Regnier
Es ist kein Film zum Gernhaben, den Sat 1 zu Zeiten, als Harald Schmidt noch vom „Kuschelsender“ sprach, in Auftrag gegeben hatte. Weil „Mörder in Weiß – Der Tod lauert im OP“ nicht mehr ins Komödien-Zeitalter passt, hat man den vier Jahre auf Eis gelegenen Thriller von Uli Möller jetzt im Sommerloch versenkt. Schade zumindest um die Besetzung - mit Axel Milberg, Carola Regnier und der angenehm herben Theresa Hübchen, die nur etwas zu offensichtlich Franca Potente aus „Anatomie“ kopieren musste. (Text-Stand: 12.7.2005)