Filmbewertung
Einzigartig! Ein Muss! Preis-verdächtig!
Extraklasse. Sollte man nicht verpassen!
Gutes TV-Stück. Es könnte sich lohnen.
Solides Gebrauchsfernsehen. Muss nicht sein.
Schwach. Warum jeden Tag Fernsehen?!
Unterirdisch. Weg damit!
Formale Genre-Bezeichnungen
Der Fernsehfilm ist ein fiktionales Einzelstück, das in der Regel knapp 90 Minuten lang ist. Beispiel: „Die zweite Frau“, mein Film des Jahres 2008.
Mehrteiler sind mehrteilige Fernsehfilme. Sie bestehen aus mindestens zwei Teilen, meistens à 90 Minuten. Beispiel: „Entführt“, mein höchst bewerteter Film im Jahr 2009.
Eine Reihe besteht aus abgeschlossenen Episodenfilmen von knapp 90-minütiger Länge. Beispiel: „Tatort“ (über 750 Filme) oder „Bella Block“ (25 Filme).
Eine Serie ist ein serielles Format, das in Staffeln produziert und hintereinander im Wochen- oder Werktagsrhythmus ausgestrahlt wird. Die Folgen können abgeschlossen sein ("Cobra 11 - Die Autobahnpolizei"), offen enden ("Doctor's Diary") oder beide Varianten kombinieren ("Der Dicke").
Die Kino-Koproduktionen, die ich berücksichtige, sind in der Regel „kleine“ Filme, die fürs Kino gemacht werden, oft nur auf Festivals laufen und ihre Premiere vor großem Publikum im Fernsehen erleben. Beispiel: die Filme der Debüt-Reihen der ARD-Sender oder die Filme des „Kleinen Fernsehspiels“ im ZDF, insbesondere des Sommerloch-Labels „Gefühlsecht“.
Abkürzungen
EA = Erstausstrahlung
MA = Marktanteil
Wh. = Wiederholung