Mario Adorf wird 80. Der beliebte Schauspieler ist 56 Jahre erfolgreich im Geschäft. Sein Geburtstagsgeschenk der ARD, „Der letzte Patriarch“, dürfte auch ihm nicht sonderlich gefallen. Der Halbitaliener ist noch immer heiß auf anspruchsvolle Rollen. mehr
Charly Hübner hat sich vom Mann für alle Nebenrollen, vom Kumpeltyp mit sozialer Bodenhaftung, in die erste Reihe gespielt: Er ist der neue „Polizeiruf“-Kommissar des NDR in Rostock. Sogar mit „Oscar“-Preisträgern hat der 37-jährige Schauspieler gedreht, der zwar 1,92m groß ist, aber der lange Zeit die Darstellung des kleinen Mannes bevorzugte. mehr
Der Hang, Rollen tief zu analysieren, mehrschichtig anzulegen und im Spannungsfeld (un)moralischer Haltungen zu verorten, haben ihm zuletzt drei nachhaltige Rollen beschert: Sarbacher spielt drei ambivalente Charaktere, denen es um Macht & Rendite geht. mehr
Der Caster wird oft übersehen - und doch trägt dieser Berufsstand nicht unwesentlich zum Gelingen eines Films bei. Eine „Besetzerin“, die zuletzt von sich reden machte, ist Nina Haun. 40 Projekte pro Jahr sind bei ihr keine Seltenheit. Dieses Jahr wurde die 38-Jährige für den Grimme-Preis nominiert. mehr
Katrin Saß (52) war ein Defa-Star und nach der „Wende“ ein Niemand. Jahre später warf sie eine schwere persönliche Krise aus der Bahn. Jedes Mal kam sie zurück. In diesem Sommer ist sie gleich zwei Mal in bemerkenswerten Hauptrollen zu sehen: in dem Melodram „Liebe verlernt man nicht“ und in dem Ehekrisendrama "Die Freundin der Tochter". mehr
Er bevorzugt realistische Filme und spielt gern Leute wie du und ich. Wotan Wilke Möhring ist einer, mit dem man gern mal ein Bier trinken gehen würde. Ein ernsthafter Schauspieler mit bewegter Vergangenheit, der nicht unglücklich ist über sein Image. In diesen Tagen ist er in dem Ausnahmekrimi "12 Winter" und "Kuckuckszeit" in der ARD zu sehen. mehr
Alle zehn Jahre erfindet sie sich neu. Dass sie immer in der ersten Reihe stehen muss, missfällt ihren Kritikern. Ihnen zum Trotz werden Iris Berbens Fernseharbeit und ihr politisches Wirken am kommenden Freitag mit der diesjährigen „Besonderen Ehrung“ des renommierten Adolf-Grimme-Preises gewürdigt. mehr
Gesehen haben muss Devid Striesow jeder schon ein Mal. Ein Mal? 10 bis 15 Filme dreht er seit 1994 jedes Jahr. Und es sind nicht die schlechtesten. 2007 war er besonders präsent. In beiden deutschsprachigen Wettbewerbsfilmen der Berlinale spielte er mit. Für die eine, "Yella" bekam er viel Lob, für die andere, den jovialen SS-Offizier in „Die Fälscher“ den Deutschen Filmpreis. Und im Fernsehen spielt Striesow den jungen Kollegen von "Bella Block". mehr