Zieglerfilm präsentiert die Ausnahme-Serie vorab auf DVD
Adaptionen von Kino-Klassikern gelingen nur selten. „Ein Hausboot zum Verlieben“, entstanden nach dem Hollywood-Klassiker „Hausboot“ mit Cary Grant, ist eine rühmliche Ausnahme. Auch Heikko Deutschmann, der selbst Drehbücher schreibt, war angetan von Martin Rauhaus’ Vorlage. Im Interview äußert er sich darüber, welche Qualitätsparameter einem Schauspieler zur Verfügung stehen, über die Krise, die Entwicklung des Fernsehens, über Liebe im Film und über Ängste als der Urschlamm des Schauspielers. mehr
Mit Serien hatte Claudia Michelsen bisher wenig Glück. Mit „Flemming“, soll das anders werden. Es ist eine Krimiserie um ein frisch geschiedenes Paar: er ist Polizeipsychologe, sie Kommissarin und seine Chefin. Die als sehr kritisch bekannte Schauspielerin schwärmt von der ZDF-Serie, die von vielen als Nachfolger von "Der letzte Zeuge" gesehen wird. mehr
Seit fünf Jahren spielt Uwe Kockisch Commissario Brunetti in den Donna-Leon-Verfilmun-
gen. "In den Büchern ist er viel definierter. Ich habe versucht, einen Freiraum zu lassen, nicht alle Aspekte seiner Persönlichkeit, wie sie in den Romanen angelegt ist, mitzuspielen. Ich habe ihn außerdem zurückhaltender angelegt", sagt Kockisch im Interview. mehr
Uwe Ochsenknecht über sein Faible für Komödien, seine erste "schwule Rolle", über Erziehung, Selbstzweifel, Musik und die misslungene ZDF-Komödie „Ein Date fürs Leben“. mehr
Günther Maria Halmer (66) gelang mit Dietls „Münchner Geschichten“ in den 70er Jahren der Durchbruch. Später war er vermehrt in dramatischen Rollen zu sehen, sogar in Hollywood („Gandhi“) spielte er, bevor er als „Anwalt Abel“ 13 Jahre lang Justizfälle löste. Zuletzt hat er sich immer öfters dem Leichten zugewendet. Halmer: „Wir Deutschen neigen dazu, Komödie als leicht abzutun. Erst wenn ein Nazi auftaucht, wird es für viele ernsthaft.“ mehr
Der Regisseur Stefan Krohmer über sein Faible für Dialogfilme und das Bildungsbürgertum, über die Unterschiede zwischen Kino und Fernsehen, über seine Zusammenarbeit mit Drehbuchautor Daniel Nocke und über seinen Kinofilm „Sommer ’04“ (RBB, 17.4.). mehr
(Text-Stand 29.1.2007) ZDF neo wiederholt Lars Beckers Krimi-Reihe "Nachtschicht". Zu diesem Ereignis lesenswert ist das ausgegrabene Interview mit Barbara Auer. "Der Ausbruch" war der vierte Film des "24"-liken Formats und ihr Einstand als Polizeipsychologin. mehr
Friedemann Fromm gehört zu den innovativsten Regisseuren hierzulande. Zwei Grimme-Preise, fünf herausragende "Tatorte", die Etablierung von Senta Bergers "Unter Verdacht" und das Relaunch der "K3"-Reihe brachten ihm den Ruf als Erneuerer des Fernsehkrimis ein. Seit dem Dreiteiler "Die Wölfe" wird er nun als Fachmann für deutsch-deutsche Stoffe gehandelt. Sein neuer Film "Jenseits der Mauer" ist eine sehr intim erzählte Ost-West-Geschichte. mehr
Ulrike Krumbiegel sah man zuletzt in „Jenseits der Mauer“. Im Interview äußert sie sich noch einmal über dieses Ausnahmedrama von Friedemann Fromm, über deutsch-deutsche Themen, den Niedergang der DDR, über historische Filme, ihre Wahsinnsfilmografie, ihre Lust an „Bloch“ und das plötzliche Interesse der Westdeutschen an der DDR-Geschichte. mehr
Gerade kam uns Ulrike Kriener in "Butter bei die Fische" auf die komische Tour. Demnächst ist wieder "Kommissarin Lucas"-Time. Die trägt die Mundwinkel nach unten. Doch Kriener würde es gerne sehen, wenn sich ihre Kommissarin noch mal richtig verlieben würde. mehr
Bekannt wurde Matthias Brandt, jüngster Sohn von Willy Brandt, ausgerechnet in der Rolle des Mannes, durch den einst sein Vater zum Rücktritt gezwungen wurde: Günter Guillaume. Wie in dem Kanzlersturzfilm „Im Schatten der Macht“ überzeugt Brandt auch in dem Fluchthelferdrama „Der Stich des Skorpion“ als der Mann an der Seite des Helden. In "Wie krieg ich meine Mutter groß?" war Brandt der Mann an der Seite von Katja Flint... mehr
Christian Jeltsch gehört seit über zehn Jahren zu den renommiertesten deutschen Drehbuchautoren. Bevorzugt bürstet er das Krimigenre gegen den Strich: er kreierte Edgar Selges einarmigen Kommissar Tauber, er ließ das Münchner „Tatort“-Duo in „24“-Manier ermitteln, schrieb Krimis ohne Täter oder mit seltsamen Ermittlern wie „Kreutzer kommt“ mit Christoph Maria Herbst und legte den Grundstein für Tukurs „Tatort“-Kommissar Murot. Erfolgreich sind auch Jeltschs Komödien: 2001 erhielt er den Grimme-Preis für „Einer geht noch“. Im Interview spricht er über den "Tatort - Wie einst Lilly", "Kreutzer kommt", die Mutlosigkeit von ARD und ZDF, die Zukunft des Krimis, die Abwertung des Leichten. mehr
Heiner Lauterbach kennt keine Schmerzgrenze, was seine Rollen angeht. In dem Israel-Krimi "Die Seele eines Mörders" nach Batya Gur, aus dem eine Reihe werden soll, sieht man ihn so gut wie selten. Er spielt einen Juden marokkanischen Ursprungs – und man kann es ihm abnehmen. Im Interview äußert sich Lauterbach über seine langjährige Ermittler-Abstinenz, Krimischwemme, Einschaltquoten und den zunehmenden Hang zum Leichtgewichtigen. mehr
Marie Zielcke, seit 15 Jahren im anspruchsvollen Kino- und Fernsehfilm zuhause, spielt seit Herbst 2009 die Hauptrolle in einer Daily-Soap: „Eine wie keine“ (Sat 1, ab 16.11.). Zielcke kann und will sich die Kunst nicht länger leisten und kein Hartz-IV-Empfänger werden. mehr
Von "GZSZ" in die erste Reihe der Fernsehfilmregisseure. Andreas Senn äußert sich im Interview über seine Filme, die Situation des Fernsehfilms, den Status des Regisseurs ("Qualität wird nicht bezahlt") und den reinigenden Effekt des Drehbuchskandals. mehr
Dr. Martin und Kommissar Borowski sind zwei seltsame Zeitgenossen. Auf die Idee, sie miteinander zu vergleichen, käme Axel Milberg allerdings nie. Außerdem spricht der Schauspieler im Interview über die Entwicklungen beim "Tatort", über seine berufliche Rückkehr nach Schleswig-Holstein, über Erziehungsfragen und über die Vorteile eines bürgerlichen Elternhauses. mehr
Der geistige Vater von "Stromberg" und "Dr. Psycho" äußert sich im Interview über seine letzte Pro-Sieben-Sitcom "Der kleine Mann", über die deutsche Lachkultur im Allgemeinen und seine Formate im Besonderen und darüber, weshalb er die klassischen Identifikations-
Sitcoms nicht mag und weshalb die meisten deutschen Comedys (wieder) daneben gehen. mehr
Katrin Bauerfeind reist nicht nur gerne moderierend durch die Lande ("1-2-3 Istanbul"), sie genießt auch die vielfältigen Möglichkeiten, die ihr das Fernsehen bietet. Mit einem Kulturmagazin, das ihren Titel trägt, ist sie bei 3sat im Februar auf Sendung gegangen. mehr
Vor zwölf Jahren war Robert Atzorn schon einmal auf den Weltmeeren unterwegs. Mittelprächtige Drehbücher und Atzorns „Tatort“ beim Konkurrenzsender erschwerten die Fortsetzung der ZDF-Reihe „Der Kapitän“. Doch jetzt ist der Publikumliebling wieder an Bord. Seine Devise während der Dreharbeiten auf See: "Immer eine Hand am Schiff." mehr
Ihr wacher Blick, ihre großen blauen Augen und ihr hinreißendes Lächeln prädestinieren sie fürs Wohlfühlgenre. Doch Jule Ronstedt kann auch anders. Die Münchnerin führt auch selbst gerne Regie. Die Serie "Franzi", "Nichts als Ärger mit den Männern", "Genug ist nicht genug" - das Jahr 2009 scheint ein besonders gutes Jahr für die 38-jährige zu werden. mehr