Wenn die großen Fernsehfilme Pause machen, dann schlägt die Stunde der kleinen Kino-Koproduktionen mit ihren gesellschaftlichen Entwürfen, den biografisch angereicherten Geschichten und den erfrischenden Ästhetiken. Um moderne Transformationen der Glückssuche, um Familien, die als sicherer Hort der Kindheit und Jugend nicht mehr funktionieren, geht es in den neuen Filmen der diesjährigen „Debüt im Ersten“-Reihe. mehr
Der Caster wird oft übersehen - und doch trägt dieser Berufsstand nicht unwesentlich zum Gelingen eines Films bei. Eine „Besetzerin“, die zuletzt von sich reden machte, ist Nina Haun. 40 Projekte pro Jahr sind bei ihr keine Seltenheit. Dieses Jahr wurde die 38-Jährige für den Grimme-Preis nominiert. mehr
Katrin Saß (52) war ein Defa-Star und nach der „Wende“ ein Niemand. Jahre später warf sie eine schwere persönliche Krise aus der Bahn. Jedes Mal kam sie zurück. In diesem Sommer ist sie gleich zwei Mal in bemerkenswerten Hauptrollen zu sehen: in dem Melodram „Liebe verlernt man nicht“ und in dem Ehekrisendrama "Die Freundin der Tochter". mehr
Nicolette Krebitz, Til Schweiger und Udo Wachtveitl haben es gemacht. Ina Weisse hat Blut geleckt und auch Uwe Ochsenknecht und Matthias Schweighöfer wollen es wissen. Immer mehr deutsche Schauspieler drängt es auf den Regie-Stuhl. Nicht alle sind so talentiert wie Ulrike Grote ("Was wenn der Tod uns scheidet?"). mehr
Dr. Martin und Kommissar Borowski sind zwei seltsame Zeitgenossen. Auf die Idee, sie miteinander zu vergleichen, käme Axel Milberg allerdings nie. Außerdem spricht der Schauspieler im Interview über die Entwicklungen beim "Tatort", über seine berufliche Rückkehr nach Schleswig-Holstein, über Erziehungsfragen und über die Vorteile eines bürgerlichen Elternhauses. mehr
Er bevorzugt realistische Filme und spielt gern Leute wie du und ich. Wotan Wilke Möhring ist einer, mit dem man gern mal ein Bier trinken gehen würde. Ein ernsthafter Schauspieler mit bewegter Vergangenheit, der nicht unglücklich ist über sein Image. In diesen Tagen ist er in dem Ausnahmekrimi "12 Winter" und "Kuckuckszeit" in der ARD zu sehen. mehr
Der geistige Vater von "Stromberg" und "Dr. Psycho" äußert sich im Interview über seine letzte Pro-Sieben-Sitcom "Der kleine Mann", über die deutsche Lachkultur im Allgemeinen und seine Formate im Besonderen und darüber, weshalb er die klassischen Identifikations-
Sitcoms nicht mag und weshalb die meisten deutschen Comedys (wieder) daneben gehen. mehr
Katrin Bauerfeind reist nicht nur gerne moderierend durch die Lande ("1-2-3 Istanbul"), sie genießt auch die vielfältigen Möglichkeiten, die ihr das Fernsehen bietet. Mit einem Kulturmagazin, das ihren Titel trägt, ist sie bei 3sat im Februar auf Sendung gegangen. mehr
Vor zwölf Jahren war Robert Atzorn schon einmal auf den Weltmeeren unterwegs. Mittelprächtige Drehbücher und Atzorns „Tatort“ beim Konkurrenzsender erschwerten die Fortsetzung der ZDF-Reihe „Der Kapitän“. Doch jetzt ist der Publikumliebling wieder an Bord. Seine Devise während der Dreharbeiten auf See: "Immer eine Hand am Schiff." mehr
Ihr wacher Blick, ihre großen blauen Augen und ihr hinreißendes Lächeln prädestinieren sie fürs Wohlfühlgenre. Doch Jule Ronstedt kann auch anders. Die Münchnerin führt auch selbst gerne Regie. Die Serie "Franzi", "Nichts als Ärger mit den Männern", "Genug ist nicht genug" - das Jahr 2009 scheint ein besonders gutes Jahr für die 38-jährige zu werden. mehr
Er hat zehn Jahre keinen Ermittler mehr gespielt. Dennoch wünschen sich die deutschen Zuschauer Lauterbach als „Tatort“-Kommissar, wie unlängst eine repräsentative Umfrage einer TV-Zeitschrift ergab. Diesem Wunsch kommt der 55-jährige Schauspieler nun nach. Bedingt. Nicht mit dem ARD-Krimiflaggschiff wird Lauterbach auf Einschaltquotenjagd gehen, sondern im ZDF als marokkanischer Jude, der in Jerusalem Mörder jagt. mehr
ZDF und Berben-Clan wollten mit „Rosa Roth“ letztes Jahr den ganz großen Coup landen. Doch der Dreiteiler „Der Tag wird kommen“, ein großspuriger Thriller um religiös motivierten Terrorismus, floppte. Jetzt muss „Rosa Roth“ die Zuschauer auf bewährtem Wege zurückgewinnen. Es gelingt nicht. "Der Fall Jochen B." ist eine weitere Enttäuschung. mehr
Dreharbeiten im Wüstensand von Namibia. Die Ufa produziert im Auftrag des ZDF einen Thriller unter afrikanischer Sonne. Die Geschichte einer Geiselnahme in einem namenlosen afrikanischen Land. Thorsten Näter, der auch das Drehbuch geschrieben hat, führt Regie. „Er ist Garant dafür, dass es keine Afrika-Schnulze wird“, betont Oliver Stokowski in einer Drehpause. Für den Schauspieler ist es „ein Kammerspiel mit viel, viel Sand“. mehr
"Es reicht schon lange nicht mehr, einen Krimi durch den klassischen Whodunit spannend zu machen. Man muss sich etwas einfallen lassen - dramaturgisch wie filmisch. Da schon die Vorabendkrimis die gleichen Themen besetzen wie der „Tatort“ oder der „Polizeiruf 110“, wird es zunehmend wichtiger, WIE eine Geschichte erzählt wird", sagt Udo Wachtveitl, der selbst Drehbücher schreibt und bereits zwei Fernsehfilme inszeniert hat, im Interview. mehr
Liebe, Verrat und Politik sind seine Themen, er ist ein Meister der Kolportage und ein Botschafter der besseren Welt. Seine Bücher wurden rund 75 Millionen Mal verkauft. Johannes Mario Simmel erlebt seine Renaissance im Fernsehen. „Und Jimmy ging zum Regenbogen“ ist etwas langatmig und wortlastig geraten und lässt Zweifel aufkommen, ob der "Simmel-Touch" taugt fürs moderne, sinnliche TV-Movie. mehr
Seit fünf Jahren spielt Uwe Kockisch Commissario Brunetti in den Donna-Leon-Verfilmun-
gen. "In den Büchern ist er viel definierter. Ich habe versucht, einen Freiraum zu lassen, nicht alle Aspekte seiner Persönlichkeit, wie sie in den Romanen angelegt ist, mitzuspielen. Ich habe ihn außerdem zurückhaltender angelegt", sagt Kockisch im Interview. mehr
Dass die 70er Jahre sehr viel mehr sind als das, was einem die Retrokult-Industrie heute verkauft, zeigt Arte im „Summer of the 70s“. Der genreübergreifende Programmschwerpunkt präsentiert die Seventies als ein höchst kreatives Jahrzehnt kultureller Vielfalt. Wir können heute aus dem Füllhorn des Jahrzehnts schöpfen. Doch damals musste man sich als Fan entscheiden: Abba oder Zappa, Yes oder Bowie, Rock & Roll oder Disco, Prog-Rock oder Punk? mehr
Alle zehn Jahre erfindet sie sich neu. Dass sie immer in der ersten Reihe stehen muss, missfällt ihren Kritikern. Ihnen zum Trotz werden Iris Berbens Fernseharbeit und ihr politisches Wirken am kommenden Freitag mit der diesjährigen „Besonderen Ehrung“ des renommierten Adolf-Grimme-Preises gewürdigt. mehr
Gesehen haben muss Devid Striesow jeder schon ein Mal. Ein Mal? 10 bis 15 Filme dreht er seit 1994 jedes Jahr. Und es sind nicht die schlechtesten. 2007 war er besonders präsent. In beiden deutschsprachigen Wettbewerbsfilmen der Berlinale spielte er mit. Für die eine, "Yella" bekam er viel Lob, für die andere, den jovialen SS-Offizier in „Die Fälscher“ den Deutschen Filmpreis. Und im Fernsehen spielt Striesow den jungen Kollegen von "Bella Block". mehr
Tittelbach.tv empfiehlt: Filme und Serien auf DVD