Zieglerfilm präsentiert die Ausnahme-Serie vorab auf DVD
Für die User, die für tittelbach.tv spenden oder gespendet haben, und natürlich auch für alle, die Fan & Freund werden oder geworden sind, gibt es ab Anfang Juli als kleines Dankeschön ein 27-seitiges Dossier zur Entwicklung der deutschen Fernsehfiktion. Wer – aus welchen Gründen auch immer – nicht spenden möchte, kann den Text auch für 10 € erwerben. mehr
Adaptionen von Kino-Klassikern gelingen nur selten. „Ein Hausboot zum Verlieben“, entstanden nach dem Hollywood-Klassiker „Hausboot“ mit Cary Grant, ist eine rühmliche Ausnahme. Auch Heikko Deutschmann, der selbst Drehbücher schreibt, war angetan von Martin Rauhaus’ Vorlage. Im Interview äußert er sich darüber, welche Qualitätsparameter einem Schauspieler zur Verfügung stehen, über die Krise, die Entwicklung des Fernsehens, über Liebe im Film und über Ängste als der Urschlamm des Schauspielers. mehr
Dass "Der letzte schöne Tag" mit Neu-"Tatort"-Kommissar Wotan Wilke Möhring, "Der Turm", der historische Zweiteiler auf der Höhe der Zeit, und "Das Ende einer Nacht" mit Auer und Weisse zu den Grimme-Preisträgern Fiktion 2013 gehören, ist keine Überraschung. Schon eher, dass Dominik Grafs Ausnahmekrimidrama "Das unsichtbare Mädchen" leer ausgeht. Ebenso ärgerlich, dass sich die Unterhaltungsjury nicht Pastewkas Komödien-Juwel "Mutter muss weg" angenommen hat. Dafür gibt es zwei Serien-Überraschungen... mehr
Anlässlich der Ausstrahlung von "Unsere Mütter, unsere Väter" hat sich Heike Hempel, die Hauptabteilungsleiterin Fernsehfilm/Serie II beim ZDF, einige Gedanken zum historischen Erzählen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gemacht. "Es reicht nicht mehr, große Männer bei großen Taten zu zeigen oder den jeweils aktuellen historischen Schulbuchstand ins Bild zu setzen", schreibt sie. Fiktionales "Geschichtsfernsehen" wie der ZDF-Dreiteiler über den Zweiten Weltkrieg benötigt subjektive Zugänge, sollte die Erfahrungsschätze namenloser Zeitgenossen heben, anstatt "Figuren zu schaffen, die sich als kompakter, moralischer Block durch die Zeit bewegen". Im Blick hat sie dabei den Dialog zwischen den Generationen. mehr
Am 5. Februar erhielt Rainer Tittelbach für tittelbach.tv - der fernsehfilm-beobachter den Bert-Donnepp-Preis 2013. Die von den Freunden des Grimme-Instituts vergebene Ehrung fand im Rahmen des Bergfestes innerhalb der Grimme-Jury-Woche in Marl statt. Die Laudatio hielt die Medienjournalistin Vera Linß (Deutschlandradio/Kultur). Ausgezeichnet wurde auch das Weblog "Altpapier" mit seinen Redakteuren Matthias Dell, Klaus Raab, Christian Bartels und René Martens. Im Folgenden sind die Passagen zu tittelbach.tv nachzulesen. mehr
Am 5. Februar erhielt Rainer Tittelbach für tittelbach.tv - der fernsehfilm-beobachter den Bert-Donnepp-Preis 2013. Die von den Freunden des Grimme-Instituts vergebene Ehrung fand im Rahmen des Jury-Bergfestes zum 49. Grimme-Preis 2013 im Grimme-Institut in Marl statt. In seiner Replik beschreibt der Journalist das Innenleben einer Ein-Mann-Redaktion, schildert die Genese des Projekts, spricht über die Faszination des Mediums, seinen Ansatz als TV-Kritiker und das Phänomen, über 100.000 Leser zu haben, aber nicht von der Seite leben zu können. Enttäuscht zeigt sich Tittelbach von den "Reaktionen" von ARD und ZDF. mehr
Gleich zwei Preisträger werden für das Jahr 2012 mit dem Bert-Donnepp-Preis für Medienpublizistik ausgezeichnet. Die von den Freunden des Adolf-Grimme-Preises vergebene Ehrung geht an „tittelbach.tv“ sowie das Weblog „Altpapier“. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Jury-Bergfestes zum 49. Grimme-Preis 2013 am 5. Februar in Marl statt. mehr
2012 war ein gutes Fernsehfilm-Jahr mit den Leuchttürmen „Das unsichtbare Mädchen“ und „Der letzte schöne Tag“ sowie dem historischen Ausnahme-Event „Der Turm“ und dem makellosen Justizdrama „Das Ende einer Nacht“. Schwach einmal mehr die Serien-Kultur: eine Entdeckung gab es allein im Pay-TV mit „Add A Friend“. Dafür gab es im leichteren Fach ein kleines Wunder: „Mutter muss weg“ mit Bastian Pastewka tritt zeitgemäß & filmisch frisch in Loriots Fußstapfen. Die Krimi-Reihen wurden dominiert vom „Polizeiruf“ mit Matthias Brandt und einem ebenso herausragenden wie gewagten „Tatort“, dem Abschied von Mehmet Kurtulus. Überhaupt bestechen etliche Nominierungen durch ihre ungewöhnlichen Genre-Mixturen (u.a. „Riskante Patienten“, „Lösegeld“) und Tonlagen-Experimente (u.a. „Blaubeerblau“, „Sechzehneichen“). Einige Schauspieler sind doppelt vertreten: Devid Striesow, Ken Duken, Bjarne Mädel und die Österreicherin Ursula Strauss, die 2012 endlich auch hierzulande entdeckt werden konnte. Ihr Landsmann Andreas Prochaska wurde als einziger Regisseur doppelt nominiert – mit „Spuren des Bösen 2“ und „Das Wunder von Kärnten“. Die Charts der nominierten Sender führen das ZDF (8), der WDR (6) und der BR (6) an. Bei den Machern „gute Namen“ & die üblichen Verdächtigen: u.a. Stephan Wagner, Rainer Kaufmann, Adolph, Jeltsch, Steinbichler, Handloegten, Krohmer & Nocke, Ani & Graf, Vattrodt & Geschonneck. Letzterer erhält dieses Jahr auch die Besondere Ehrung. mehr
Mit Serien hatte Claudia Michelsen bisher wenig Glück. Mit „Flemming“, soll das anders werden. Es ist eine Krimiserie um ein frisch geschiedenes Paar: er ist Polizeipsychologe, sie Kommissarin und seine Chefin. Die als sehr kritisch bekannte Schauspielerin schwärmt von der ZDF-Serie, die von vielen als Nachfolger von "Der letzte Zeuge" gesehen wird. mehr
„Sechs auf einen Streich“ bietet sechs 60minütige Märchen, werkgetreu und doch zeitgemäß ausgelegt. Laptops, Handys und Jugendsprache mussten draußen bleiben. Da stimmen Konzeption und Umsetzung, Aufwand und Resultat, Sendeplatz und Vermarktung. Für die älteren Kids besonders reizvoll adaptiert, sind Märchen wie „König Drosselbart“ oder „Der Froschkönig“, die um das Wunder der Liebe kreisen. Grundsatz-Analyse 2008. mehr
„Lediglich auf den Märwert, nicht auf den kulturellen Mehrwert, zielen die Verfilmungen dieser sechs herrlichen und tiefsinnigen Märchen“, schrieb Nikolaus von Festenberg vor zwei Jahren im "Spiegel". Die Zuschauer sahen das ganz anders. Deshalb zog die ARD nach und übertreibt es mit ihrer märchenhaften Aufgeräumtheit und den Manierismen des Genres. Rund um die Weihnachtsfeiertage 2010 gibt es neue Märchen-Streiche – und viele Wiederholungen der alten auf leicht zeitgeistig getrimmten Volksweisen. Hier die Detail-Analyse 2009! mehr
Die Klassiker der Gebrüder Grimm sind schon seit Generationen Selbstläufer. Entsprechend groß war der Erfolg, den das Erste 2008 mit seiner Märchenstaffel „Sechs auf einen Streich“ hatte. 2009/10 ging die ARD gleich mit acht Märchen an den Start. Wie Kinderfilm-Experte Tilmann P. Gangloff meint, ist dieses zweite Staffel besonders gelungen. Die Geschichten durften zwar moderat modernisiert werden, weniger grausam sein und keinesfalls düster enden, sollten aber natürlich trotzdem dem Geist der Gebrüder Grimm treu bleiben. mehr
„Sechs auf einen Streich“ geht in die 5. Staffel. Seit 2008 wartet die ARD an den Weihnachtsfeiertagen mit neuen Märchenverfilmungen auf. Da wärmen sich für einige Stunden jung und alt gemeinsam am Flatscreen-Lagerfeuer. Die mittlerweile 26 Sechzigminüter gehören fest zum Repertoire des Kinderprogramms und werden in ARD und allen Dritten das ganze Jahr über häufig wiederholt. Der folgende Text mit Bausteinen aus mehreren Artikeln ist ein Wegweiser zu den ARD-Märchen. Von hier aus gelangt man auch zu den Kritiken (mit Sternebewertung) der meisten der 26 gut gemachten Märchenfilme. mehr
Sie sind eine Familie, in dem sich das Jahrhundert spiegelt. Heinrich Breloers Arbeit am 20-Millionen-Projekt “Die Manns - Ein Jahrhundertroman” geht ins dritte Jahr. Mitte Mai begannen die Dreharbeiten in Südspanien. Ein Wiedersehen mit dem Grimme-Preis-gekrönten Dreiteiler gibt es in der Nacht zur Unzeit: in der Nacht vom 6. auf den 7. & auf den 8.10.! mehr
Ich freue mich, drei Freunde und Kollegen aus dem Umfeld des Grimme-Preises als fernsehfilm-beobachter und Gast-Autoren für meine Seite vorstellen zu können! Nach Volker Bergmeister, Thomas Gehringer schreibt nun auch Tilmann P. Gangloff für tittelbach.tv mehr
Seit fünf Jahren spielt Uwe Kockisch Commissario Brunetti in den Donna-Leon-Verfilmun-
gen. "In den Büchern ist er viel definierter. Ich habe versucht, einen Freiraum zu lassen, nicht alle Aspekte seiner Persönlichkeit, wie sie in den Romanen angelegt ist, mitzuspielen. Ich habe ihn außerdem zurückhaltender angelegt", sagt Kockisch im Interview. mehr
Uwe Ochsenknecht über sein Faible für Komödien, seine erste "schwule Rolle", über Erziehung, Selbstzweifel, Musik und die misslungene ZDF-Komödie „Ein Date fürs Leben“. mehr
Günther Maria Halmer (66) gelang mit Dietls „Münchner Geschichten“ in den 70er Jahren der Durchbruch. Später war er vermehrt in dramatischen Rollen zu sehen, sogar in Hollywood („Gandhi“) spielte er, bevor er als „Anwalt Abel“ 13 Jahre lang Justizfälle löste. Zuletzt hat er sich immer öfters dem Leichten zugewendet. Halmer: „Wir Deutschen neigen dazu, Komödie als leicht abzutun. Erst wenn ein Nazi auftaucht, wird es für viele ernsthaft.“ mehr
Drei Top-Songs, zwei magische Hooklines und außerdem viel Möchtegern-Sommerhit-Posing mit allerlei Bällen im Spiel, mit wenig Polen-Ukraine-Flair & viel Bacardi-Feeling. Motto: Bis es euch gefällt! Ausnahme: "There there" zum coolen exchange-your-jersey-Video! mehr
Wundern Sie sich nicht! Bei etlichen Filmen haben sich die Bewertungssterne verändert. Durch die Entzerrung vor allem im Bereich zwischen 3,5 und 5 Sternen ist jetzt eine differenziertere Beurteilung möglich. Fast 2000 Filme habe ich mir wieder vergegenwärtigt, Genres/Reihen untereinander verglichen & die Zahl der Sterne entsprechend angepasst. mehr