• Top Schauspieler Dezember 2009

      1. Samuel Finzi


        „Flemming (Staffel 1)“ (Serie)

        Verspielt wie die Dialoge und Buchideen von Gregor Edelmann. Ein Schauspieler, dem man gerne zuschaut, zuhört – in sich ruhend, ganz bei sich und zugleich stets alle Antennen auf Empfang.

      2. Max von Thun


        „Pizza und Marmelade“ (Fernsehfilm), Andrea Stoll: "Pizza und Marmelade" (Interview), „Engel sucht Liebe“ (Fernsehfilm)

        In „Pizza und Marmelade“ spielt er mit Mut zur Einfachheit. Blicke, Gesten, ein Lächeln, wenig Worte. Auch die so genannte Catterfeld-Komödie „Engel sucht Liebe“ wird von Max von Thun getragen.

      3. Roeland Wiesnekker


        „Meine schöne Bescherung“ (Kino-Koproduktion)

        Der Schweizer braucht keine Hauptrollen, um sich nachhaltig in den Vordergrund zu spielen. Mit dem Charme des Unsympathen veredelt er jeden Film, sogar ein starkes Ensemblestück wie „Meine schöne Bescherung“.

      4. Heino Ferch


        „Meine schöne Bescherung“ (Kino-Koproduktion)

        Heino Ferch spielt einen kontrollierten Psychologen am Rande des weihnachtlichen Nervenzusammenbruchs. Gegen seine gebärfreudige Frau und die Macht der Vergangenheit hilft keine Psychologie.

      5. David Rott


        „Sisi“ (Mehrteiler)

        Gegen Gedeck und Capotondi muss man erst einmal anspielen – insbesondere, wenn man als starke männliche Persönlichkeit im Konzert von Gefühl und Staatsräson nur die zweite Geige zu spielen hat.

      6. Richy Müller


        „Tatort – Altlasten“ (Reihe)

        Gab sich sein Stuttgarter Kommissar zunächst das Image des einsamen Wolfs, betont „Altlasten“ die andere Seite von Lannert, der einst seine Frau und Tochter verlor. Richy Müllers feine, leise Gesten der Empathie.

      7. Devid Striesow


        „Polizeiruf 110 – Falscher Vater“ (Reihe), Devid Striesow – Ein Schauspieler, der kein Star sein will (Porträt)

        Kleine Rolle in einem durchschnittlichen „Polizeiruf“, bei dem Striesow in zwei Szenen zeigt, was den Unterschied ausmacht zwischen einem sehr guten und einem guten Schauspieler. Dazu reicht ihm ein leichtes Zucken auf der Stirn…

      8. Axel Milberg


        „Liebling, weck die Hühner auf“ (Fernsehfilm), Wenn Doktor med. gegen den Türpfosten prallt: Axel Milberg (Interview)

        Milberg besticht durch die Art und Weise, wie er seinen Text (non)verbal moduliert und gegen die Banalität dieser ARD-Komödie bürstet. Seine Betonung öffnet Bedeutungsnuancen, die der bloße Text nicht hergibt.

      9. Andreas Schmidt


        „Tatort – Altlasten“ (Reihe), „Krauses Kur“ (Fernsehfilm), „Liebling, weck die Hühner auf“ (Fernsehfilm)

        „Herr Teuffel, Sie im Hause Gottes?!“ Auf diesem Niveau muss sich Schmidt durch „Liebling, weck die Hühner auf“ plagen. Er macht das Beste draus. Wie auch aus seiner originellen Mini-Rolle in „Krauses Kur“. Mehr geben von seinem Verlierer-Image darf er im "Tatort: Altlasten".

      10. Horst Krause


        „Krauses Kur“ (Fernsehfilm), „Polizeiruf 110 – Falscher Vater“ (Reihe)

        Horst Krause ist Horst Krause. Was hier Spiel ist und wo Rolle und Persönlichkeit zusammenkommen – wer weiß das schon. Fakt ist: Horst Krause ist ein Unikat – und durchaus auch im Alleingang abendfüllend.

       

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